ARMD-Software: TORSION V6.0

Softwarepaket für die Analyse von Torsionsschwingungen

 

Typische Anwendung von TORSION

 

Das Torsionsschwingungspaket “TORSION V6.0” verwendet einen auf Finite-Elementen (FEM) basie­ren­den An­satz zur Berech­nung von ge­dämpften und un­gedämpften Torsions­eigen­fre­quen­zen, Eigen­for­men, der Stabilität, des stationären Ver­hal­tens und zeit­lichen Ein­schwing­verhaltens kom­pletter mecha­ni­scher An­triebs­stränge. TORSION besteht aus drei Modulen: TORNAT, TORHRM und TORRSP, die durch den TORSION-Modul-Messenger mit­einander ver­bun­den werden. Der Messenger steuert die Module, um eine kom­plette Torsions­schwingungs­analyse unter einer ein­zigen Be­nutzer­ober­fläche zu ermög­lichen.

Ein wich­tiger Vor­teil von TORSION ist der Modell­import aus dem Rotor­dynamik-Paket ROTLAT. ROTLAT-Modelle können somit in TORSION weiter benutzt werden (hier: ohne Lager­einfluss).

Darüber hinaus verfügt TORSION über fortschrittliche Funktiona­li­tä­ten, einschließlich der Modellierung von Mehr­wellen­syste­men und Mehr­fach­verzwei­gungen, der Kupplungs­steifig­keit und -dämpfung, Zahn­steifig­keit in Getrie­be­stufen, Steifigkeit/Masse/Trägheitsdurchmesser, Torsions­federn zwecks Kopp­lung ans Fun­da­ment (Dreh­moment­stütze), ver­schie­dene Arten von ex­ter­nen An­re­gungen (inkl. harmo­ni­sche An­teile), Anfahr­mo­ment inkl. Hoch­lauf eines Syn­chron­mo­tors, dy­na­misches Last­mo­ment z.B. eines Kom­pressors, be­nutzer­defi­nier­te und zeit­lich variierende Dreh­mo­men­te, elek­trische Stö­rungen (Kurz­schlüsse) und An­fahr­situa­tionen für Motor und Ge­ne­rator usw.

Mehrwellen-Modellierung und Eigenformdarstellung unter TORSION

 

Zu den Merkmalen, die im TORSION-Paket ent­halten sind, gehö­ren elek­trisch indu­zierte, zeit­verän­der­liche Erre­ger­dreh­mo­men­te, die mit dem Be­trieb von Induktions­motoren (Asyn­chron­mo­to­ren) und Gene­ra­to­ren ver­bun­den sind, wie z.B.:

  • Kurzschlüsse (2-phasig, 3-phasig, …)
  • Netzumschaltungen
  • Anlauf aus dem Stillstand

TORSION: Simulation kurzzeitiger Einflüsse aufgrund von Kurzschlüssen    TORSION: Simulation kurzzeitiger Einflüsse aufgrund von Kurzschlüssen

 

TORSION liefert folgende Ergebnisse:

 

EIGENFREQUENZEN, EIGENFORMEN
(Modul “TORNAT”)

  • gedämpft / ungedämpft
  • Vergrößerungs- / Dämpfungsfaktoren
  • Eigenformen (Schwingungsformen)
  • Resonanzschaubild (Campbell-Diagramm)

TORSION-Modellgenerierung und Darstellung der 1. Eigenform

TORSION: Campbell-Diagramm (Resonanzschaubild)

 

STATIONÄRE SIMULATION (Drehzahl­abhängig­keit)
(Modul “TORHRM”)

  • Schwingungsamplituden (Weg, Geschwindig­keit, Beschleu­nigung)
  • dynamische Drehmomente
  • dynamische Belastungen (Spannungen)
  • dynamische Wärmeableitung (Wärme­verluste), Dämpfungs­leistung

 

TRANSIENTE SIMULATION (Zeit­abhängig­keit)
(Modul “TORRSP”)

  • dynamisches Drehmoment-Zeitverhalten
  • dynamische Belastungen (Spannungen)
  • Dauerfestigkeit, Lebensdauer

TORSION: stationäre Simulation "Drehmoment-Drehzahl" and zeitabhängige Simulation "Drehmoment-Zeit"

 

Weiter­gehende Detail­informa­tionen über Torsions­schwin­gungen und den zu­ge­hö­ri­gen Engineering­leistungen fin­den Sie auf un­serer Spe­zial­seite.

 

Die Abbildungen und Screenshots wurden mit freundlicher Genehmigung von RBTS zur Verfügung gestellt.